blickpunkt musical: Wir sprechen heute mit Blick auf das Konzert, welches Sie im Juni produzieren – die Open-Air-Variante von »Flo & Friends: Best of Musical«. Wie wählen Sie dafür die Sänger aus, sind alle Mitwirkenden tatsächlich Freunde von Ihnen? Wenn ja, was verbindet Sie mit den einzelnen (Brigitte Oelke, Chiara Fuhrmann, Yulia Hartog, Ethan Freeman, Rob Fowler)?
Florian Hinxlage: Vielen Dank für die Einladung zu diesem Interview und ich freue mich auf »Musical am Schloss«. Ich versuche bei meinen Konzerten schon bei der Besetzung die Dramaturgie des Abends zu platzieren. Facettenreichtum, Liebe zur Musik und eine hohe Qualität zählen ebenso dazu wie die Chemie untereinander. Und ja, in der Tat verbindet uns zum Teil eine sehr enge und langjährige Freundschaft. Rob und ich sind enge Freunde seit über 15 Jahren, Ethan war nicht nur stets ein Idol für mich, sondern ist nicht erst seit unseren zahlreichen gemeinsamen Konzerten zu einem wirklich guten Freund geworden, und Brigitte war sogar als Gast auf meiner Hochzeit!
blimu: Geben Sie musikalische Themenblöcke vor oder darf jeder Sänger seine Lieblingslieder mitbringen?
FH: Ein Konzert zeichnet sich durch den besonderen Facettenreichtum aus und wir wissen ja alle, wie abwechslungsreich Musical sein kann. Deshalb lieben wir diese Kunstform ja auch alle so sehr! Ich erfrage stets die Wünsche aller Singenden, damit ich viele Ideen bekomme und so einen musikalischen roten Faden bilden kann. Bei Ensemble-Songs gebe ich gern Impulse und hole mir das Einverständnis. Manchmal gibt es auch besondere Versionen bekannter Songs, wie es z. B. eine ganz eigene Terzett-Fassung von »Heaven on Their Minds« aus dem weltbekannten Musical »Jesus Christ Superstar« von Brigitte, Rob und mir geben wird.
blimu: Sie haben auch ein elfköpfiges Orchester mit an Bord, unter der Leitung von Mario Stork. Viele freie Theater haben nicht einmal mehr so ein großes Orchester – warum ist Ihnen das so wichtig? Damit sind ja auch enorme Kosten verbunden.
FH: Kommen Sie vorbei und lauschen Sie den Klängen der wundervollen Musik eines großen Orchesters! Glauben Sie mir, es gibt kein besseres Argument als das Erlebnis an sich! Ich könnte nun versuchen, viele Dinge zu argumentieren, aber heißt es nicht »MUSIC-al«? Und der Transport der Musik ist mir, ganz besonders auch aufgrund der Opulenz der Bühne und Größe unseres Settings, ganz, ganz wichtig. Abgesehen davon erleben wir elf der absolut besten Musikerinnen und Musiker Europas auf der Bühne, die wirklich ALLE Facetten des Musicals eindrucksvoll präsentieren werden. Und: Dieser Abend ist absolut einmalig! Alle Songs werden nur für diesen Abend arrangiert, einstudiert, geprobt und präsentiert! Also: Ticket kaufen, herkommen, staunen und genießen!
blimu: 2026 brachte Ihnen schon den Bösewicht schlechthin – Judas in »Jesus Christ Superstar«. Jetzt ganz aktuell proben Sie für »Next to Normal« – unterschiedlicher könnten die Charaktere und Stücke kaum sein. Was liegt Ihnen näher bzw. wo ist der größere Reiz?
FH: … und dann kommt in 2027 mein „guter alter Freund“ Jake Blues von den »Blues Brothers« noch dazu! Ups … habe ich nun ein kleines Geheimnis verraten …? 🙂 Spaß beiseite – ich liebe Musical. Ich liebe es, diese wundervollen Geschichten zu erzählen und der »Dolmetscher« der Menschen zu sein, die durch ihre Kreativität diese tollen Werke zu Papier brachten. Heute der Entertainer, morgen der Bad Guy, übermorgen der europaweit vernetzte Manager für Musical-Schaffende und am nächsten Tag zu Hause in meiner Heimat, dem Landkreis Vechta, zusammen mit meiner wundervollen Frau, der Familie und meinen Freunden. Ich kann nur sagen: Es ist ein riesiges Privileg, dass ich meinen Kindheitstraum tagtäglich leben darf – und dafür bin ich unendlich dankbar. Das ist aber auch der absolut größte Reiz, denn ohne all diese Facetten wäre ich zum einen nicht ich und zum anderen nicht so glücklich und lebensfroh, wie ich es bin.
blimu: »Next to Normal« wird auch von Ihnen produziert – wie kam es zu der Entscheidung? Was macht für Sie der Reiz des Stücks aus, dass Sie das Risiko einer Produktion tragen?
FH: Das ist nicht einfach zu beantworten in der Kürze der Zeit. Kurzform: Ich liebe dieses Stück! Die Musik. Die unfassbar intelligenten Texte. Die Echtheit. Die Ehrlichkeit. Die Dringlichkeit und Wichtigkeit der Inhalte. Den Reiz, ein kaum heutigeres Thema auf die Bühne zu projizieren. Dazu mit einer Cast aus guten Freunden und mir sehr nahestehenden Menschen, aber auch talentierten, jungen Darstellenden. Zudem finde ich, ist es Zeit für Produktionen dieser Art. Zwar risikoreich und gewiss auch aufwendig, aber wenn man dieses Team und diesen Rückhalt hat und an etwas glaubt, dann bin ich mir auch sicher, dass es Erfolg haben wird. Wir werden nicht nur in Remscheid spielen, auch Lippstadt, Itzehoe und Mannheim sind z. B. schon fix für Frühjahr 2027, und wir werden weiter im gesamten deutschsprachigen Raum gastieren und die Botschaft des Stücks und die Magie dieses Musicals weiterverbreiten.
blimu: Sie sind, wie man unschwer schon nach diesen wenigen Fragen erkennen kann, als Sänger, Produzent und Regisseur aktiv. In welcher dieser Rollen fühlen Sie sich am meisten »zu Hause«?
FH: Es fehlt noch ein ganz wichtiger Teil: Das Management! Mit meiner Abteilung des »Artist Managements« meiner Firma hinx+kunst vertrete ich nämlich über 60 Darstellende für das Musical und Musiktheater und darf mich als eines der führenden Musicalmanagements auch in diesem Genre tagtäglich über das Vertrauen und die Liebe zu unserem Beruf all dieser Menschen erfreuen!
Zu Hause fühle ich mich eben genau als dieser Tausendsassa. Diese Abwechslung und die ständige »Duracell-Häschen-Ähnlichkeit« zeichnen aber genau mich aus: DAS ist Flo. DAS bin ich! Als ADHS-Kind und Liebling der Kreativität habe ich diesen Facettenreichtum zu meinem Leben gemacht. Klar, es gelingt nicht immer alles (zum Glück (lacht)), manchmal sieht man Freunde einige Monate nicht, manchmal wird’s auch einfach mal zu viel und man braucht seine Auszeit. Aber ich bin dankbar für absolut jeden Tag, an dem ich morgens aufwache, lächelnd reflektiere, wofür ich dankbar bin, und dann überlege, was heute ansteht, und happy und motiviert in den Tag starte. Ich liebe einfach, was ich mache und machen darf. Ich glaube, genau das zeichnet mich aus und macht mich zu dem, der ich bin.
blimu: Wie gelingt Ihnen der Spagat zwischen der Rampe (als Darsteller) und der Arbeit hinter den Kulissen (als Produzent)? Als Darsteller möchte man immer das Bestmögliche für das Publikum, als Produzent muss man auch die Möglichkeiten und die Finanzen mit im Kopf behalten.
FH: Das geht nur mit einem unfassbaren Team im Hintergrund und einer so starken, mich unterstützenden und liebenden Frau zu Hause. Alles verzahnt sich so, dass ich mich niemals sorgen muss, allerdings kommt man natürlich schon auch an sein Energiemaximum. Das habe ich ganz besonders bei meiner alljährlichen Weihnachtsshow im Theatersaal des Spielcasinos in Dortmund-Hohensyburg gespürt – da kann es auch mal sein, dass wenn ich Produzent, Sänger, Moderator, Organisator und Ansprechpartner für wirklich alles bin, ich an mancher Stelle auch mal kurz den Kopf verliere. Diese Erfahrungen gehören dazu. Aber wenn man sein Team und seine wichtigsten Menschen im Hintergrund hat und ihnen IMMER vertrauen kann, dann erzeugt das eine Leichtigkeit und einen ungeahnten Biss und Esprit.
blimu: Was ist für Sie der größere Nervenkitzel: Die Premiere eines eigenen Stücks oder der Moment, wenn Sie selbst die Bühne betreten?
FH: Ich bin IMMER nervös und aufgeregt, wenn ich mit Shows, Stücken, als Regisseur oder Produzent die ersten Sekunden erlebe. Immer und jedes Mal! Und ich bin so, so, so glücklich, dass das nicht aufhört. Ich glaube, wenn das weg wäre, würde ich sofort diesen Beruf aufgeben!
blimu: Sie sind sehr heimatverbunden – Sie kommen ursprünglich aus Niedersachsen und viele Konzerte und Produktionen von Ihnen findet man im benachbarten Nordrhein-Westfalen, fernab der sonst so großen Musicalmetropolen wie Hamburg z. B. War dies ein ganz bewusster Entschluss oder hängt er mit familiären Hintergründen zusammen?
FH: Das ist eher ein Zufall, da ich eher ein Mensch bin, der durch seine intensive Heimatverbundenheit (ich engagiere mich z. B. ehrenamtlich im ortsansässigen Schützenverein seit nun knapp 25 Jahren oder war als parteiloses Mitglied des Stadtrates tätig, übrigens als Kulturausschuss-Vorsitzender, by the way) und durch die Echtheit der Freundschaften und der Geschäftsbeziehungen agiert. Wenn es zusammenpasst, man die identischen Ansätze und Ziele hat und die Leidenschaft und das Feuer gemeinschaftlich versprüht und spürt, dann ist es doch egal, wo man eine Veranstaltung macht, welchen Alters das zusammenarbeitende Team ist und ob man aus dem Business kommt oder nicht. Ich liebe die Exklusivität, die Einzigartigkeit und habe einen Hang zum Besonderen. »Musical am Schloss« ist eine dieser ganz besonderen Veranstaltungen und Verbindungen!
blimu: Damit verbunden auch gleich die Frage: Wo ist es denn in Ihren Augen einfacher – auf dem Land etwas zu produzieren oder in der Stadt, wo die Menschen »kulturnah« sind?
FH: Plakativ gedacht natürlich in den Städten, wo eben die Menschen sind. Aber es gibt so, so viele wundervolle »Perlen« in egal welcher Region. Man sollte nur ein kleines bisschen seine Augen und Ohren offen halten. So kann man auch plötzlich ein Pulitzerpreis-gekröntes Musical in einer vermeintlich kleineren Musicalstadt erleben, oder einen TV-bekannten Künstler in der vermeintlich kleineren Stadthalle »auf dem Land« erleben.
blimu: Im Moment hat Kultur keinen allzu hohen Stellenwert in der Politik, überall wird deutlich gekürzt. Macht es das für Sie als freier Produzent einfacher, weil weniger Konkurrenz entsteht? Oder schwieriger, weil die Wege, etwas zu produzieren, evtl. komplizierter werden? Was wünschen Sie sich für die Kulturszene in den nächsten Jahren?
FH: Den Konkurrenzgedanken hatte ich und habe ich nie. Weder in den Produktionen noch als Darsteller oder im Management. Es geht um völlig andere Dinge, nämlich die Wichtigkeit des Kulturauftrages in jede Generation weiterzutragen und dies bestmöglich zu realisieren. Natürlich kann man nun auch die Politik zur Verantwortung ziehen und hier einen Tadel aussprechen, aber sollten wir nicht zuallerallererst bei uns selbst beginnen? Wir sind diejenigen, die als Konsumierende bestimmend sind, ob es kulturelle Angebote gibt. Nur wenn wir auch ins Theater gehen, Veranstaltungen und Konzerte besuchen, wird es sie weitergeben können.
Andersherum: Warum stürzt sich jemand sofort und umgehend auf die wahnsinnig teuren Tickets der großen Superstars, die mit ihrer Welttournee in den Metropolen spielen, aber lokale Bands, Festivals, Theaterproduktionen und Solo-Shows werden abgesagt, weil keine Karten verkauft wurden? Man muss nun einmal einige Wochen vorher fix planen und vor allem das Personal auch bezahlen können – dummerweise entstehen natürlich dennoch horrende Kosten, die niemand sieht. DAS ist die Entwicklung, vor der ich am meisten Angst habe und das eigentliche Problem.
Wir müssen einfach wieder lernen, die Kultur und das Angebot wirklich wertzuschätzen, wieder mehr zu konsumieren und die besonderen Veranstaltungen und Künstler zu supporten. Das Argument »Das ist aber alles zu teuer geworden und ich weiß nicht, ob ich dafür Geld ausgeben will«, aber im gleichen Atemzug die drei Taylor-Swift-Tickets am Kühlschrank hängen haben, per Online-Portal für 2500 € Klamotten im Shop bestellen und bei einem der 12 Abos irgendwas im Hintergrund laufen zu haben … mhhhh. Fragwürdig. Oder?
blimu: Woran erkennt das Publikum eine »Hinxlage-Produktion«? Gibt es ein Markenzeichen, das Ihnen besonders wichtig ist?
FH: Echtheit. Leidenschaft. Qualität. Liebe. Emotionen.
blimu: Was war die größte logistische oder finanzielle Hürde, die Sie jemals für eine Show überwinden mussten?
FH: Wirtschaftlichkeit stand und steht niemals auf der Eins bei mir. Nur wenn man ehrliche und leidenschaftliche Arbeit leistet, auf Augenhöhe miteinander umgeht, der Rahmen stimmt und man sich gesehen und gewertschätzt fühlt, Respekt und Aufrichtigkeit herrschen und man sich rundherum pudelwohl fühlt, dann kommt irgendwann auch der Erfolg und das – so vielen Menschen so wichtige – Geld von ganz alleine. Daher spreche ich auch niemals von Hürden, sondern immer von neuen Herausforderungen und tollen Aufgaben, die man dann gemeinsam meistert. Und hey, ich bin nun fast 20 Jahre in dem Job und bin wirklich von der Pike auf gestartet und arbeite jeden Tag für genau diesen Weg. Alles, was dann monetär reell eingenommen wird, reinvestiere ich direkt wieder, damit ich diese Gefühle und Gedanken weiter projizieren und auf andere Menschen übertragen kann. Und das zeichnet auch meine Arbeit als Produzent und Manager aus und beantwortet die nächste Frage quasi mit …
blimu: Die trotzdem gestellt werden muss: Als Produzent müssen Sie die Zahlen im Blick behalten, als Künstler wollen Sie Perfektion. Wie oft gewinnen die Zahlen gegen die Kunst – oder andersherum?
FH: … nur das Zusammenspiel führt zu dem Ziel, an das man gelangen möchte. Perfektion gibt es aus meiner Sicht nicht, aber den Weg dorthin. Man lernt aber niemals aus und entwickelt sich immer und immer weiter.
blimu: Wie würden Ihre Kollegen Sie als Chef beschreiben? Sind Sie ein detailverliebter Perfektionist oder lassen Sie dem Team viel kreativen Freiraum?
FH: Ein langjährig befreundeter Intendant bezeichnete mich einmal als »Hallodri und Tausendsassa des Musicals«. Ich glaube, das beschreibt es tatsächlich ganz gut. Klar, ich bin auch manchmal der Chef-Chef, aber ich bin vor allem einfach ein stets gut gelaunter Mensch, der es liebt, wenn es allen anderen Menschen gut geht, und dem die Harmonie absolut wichtig ist. Man sagt, ich sei stets super kommunikativ und gehe auf die Menschen zu. Mal poltert auch einfach ein zu ehrlicher oder zu direkter Satz heraus, aber hey: Ich darf getrost sagen, dass ich immer authentisch und ehrlich bin und mich niemals verstelle. Auf einer Premiere stehe ich auch eher im Hoodie oder mit einem coolen Shirt und Sakko als mit Anzug und Krawatte. Ich bin einfach, wie ich bin, und das mögen die Menschen eben oder eben nicht – und das ist total okay für mich. Nur ist mir Authentizität und Ehrlichkeit einfach wichtig und das versuche ich in jeder meiner »chefdefinierten Positionen« stets zu projizieren und vorzuleben.
blimu: Eine Produktion ist immer ein Wagnis. Im Moment kämpfen nahezu alle Theater, insbesondere auch mit dem veränderten Buchungsverhalten der Zuschauer. Viele buchen nur noch spontaner, der lange Vorverkauf, wie er bis vor ein paar Jahren existierte, ist nahezu weggebrochen. Wie gehen Sie persönlich als Produzent mit dem Druck um den Vorverkauf um?
FH: Gar nicht. Ich gehe meinen Weg mit meinem Team und unserer Strategie, von der wir ganz klar überzeugt sind. Qualität und Liebe zu unserem Beruf setzen sich am Ende durch und genau dafür stehe ich – mit ALLEN Shows, Produktionen, Konzerten, meinem Management und mir selbst als Darsteller. Wer das einmal erlebt hat, kommt wieder. Dann bringt er oder sie jemanden mit. Die wiederum bringen beim nächsten Mal zwei mit und so weiter. Ich bin davon überzeugt, dass genau DAS der Weg ist.
blimu: Wenn Geld und Lizenzen keine Rolle spielen würden: Welches Mammut-Projekt würden Sie sofort auf die Beine stellen?
FH: »Les Misérables« als großes, symphonisches Konzert mit meiner ganz eigenen Traumcast und selbst singend in einer meiner beiden Traumrollen, Javert oder Valjean.
blimu: Sie können schon auf sehr vieles zurückblicken. Sie waren Intendant, haben Uraufführungen zum Leben erweckt, sind immer wieder Regisseur, ebenso wie Darsteller und eben auch Produzent von Konzerten. Was war der bisher emotionalste Moment in Ihrer Karriere?
FH: Der Tag meiner Hochzeit. Ich weiß, nicht die Antwort, die Sie nun erwartet haben. Aber der Tag meiner Hochzeit war der emotionalste, echteste, ehrlichste, unvergesslichste und wertvollste Tag in meinem Leben. Alle Menschen, die da waren, die diesen Tag zu einem so unvergesslichen Tag gemacht haben – im Übrigen auch zu einem musikalischen Konzertevent –, dieser Tag hat mein Leben und Schaffen nachhaltig gestärkt und mir gezeigt, wie wichtig die oben angesprochene Echtheit und Verbundenheit zu den wirklich wichtigen Menschen ist. Aber der wesentliche und absolut wichtigste Mensch in meinem Leben, neben meiner Familie, ist meine unglaubliche Frau. Nicht nur Anker und absoluter Rückhalt, sondern vor allem, da sie nicht aus dem Business kommt, mein Halt, mein Ventil, mein Auffangnetz, mein größter Fan, meine größte Kritikerin, mein größtes Glück. Man funktioniert nur als echtes Team. Wenn dann das private Team ebenso funktioniert, darf ich ganz getrost sagen: Ich bin rundherum glücklich und dankbar für all das, was ich in meinem Leben habe.
blimu: Lieber Herr Hinxlage, vielen Dank für das offene und interessante Interview. Wir wünschen Ihnen viel Glück für alle kommenden Projekte, insbesondere natürlich dann »Next to Normal« sowie auch, jetzt kurz bevorstehend, bei dem Konzert am 05. Juni im Schloss Benkhausen. Und vor allem hoffen wir, dass Sie die Verliebtheit und das empfundene Glück Ihrem Umfeld gegenüber nie verlieren!

